Gewalt gegen Mädchen und Frauen: Jetzt stoppen!

Podiumsdiskussion mit Gerhard Hafner, Bettina Metz-Rolshausen, Dr. Anke Butscher, Bishnu Chaudhary, Linda McAvan (MdEP).
Podiumsdiskussion (v.l.n.r.) mit Gerhard Hafner, Bettina Metz-Rolshausen, Dr. Anke Butscher, Bishnu Chaudhary, Linda McAvan (MdEP).
Bishnu Chaudhary im Gespräch mit einer Förderin von Plan.
Bishnu Chaudhary (li.) im Gespräch mit einer Förderin von Plan.

Mit einem nepalesischen Lied über das Schicksal vieler Frauen in Nepal hatte Bishnu Chaudhary den Diskussionsabend am Mittwoch, den 17.06.2015 eröffnet. Die Kinderrechtsaktivistin wurde mit Hilfe von Plan aus ihrer Sklavenschaft als Kamalari befreit, konnte in die Schule gehen und fand Unterstützung in Plans Projekt zur Abschaffung der Kamalari Tradition. Bei der gemeinsamen Veranstaltung „Gewalt gegen Mädchen und Frauen: Jetzt stoppen!“ mit UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. ging es um die unterschiedlichen Formen geschlechterbedingter Gewalt und deren weitreichenden Konsequenzen, die solche Gewalt nach sich ziehen. Über 70 Förderinnen und Förderer, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft sowie Interessierte aus dem Eine-Welt-Netzwerk waren anwesend und diskutierten z.B. die Rolle von Religionsführern bei der Veränderung von traditionellen Rollenverständnissen zwischen Männern und Frauen.

Zur Diskussion waren außerdem der Psychologe Gerhard Hafner, die Vorsitzende des Entwicklungsausschusses des Europäischen Parlaments Linda McAvan (MdEP) und Bettina Metz-Rolshausen von UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. geladen. In seiner Arbeit hilft Gerhard Hafner Männern und deren betroffenen Familien gewaltfrei zu leben, sodass „Gewalt gegen Frauen nicht von Generation zu Generation weitergegeben wird.“ Aus der Sicht der Frauen verlieh Bishnu Chaudhary einem Punkt besondere Aufmerksamkeit: Bildung sei der Schlüssel für die Stärkung von Mädchen und Frauen. Bettina Metz-Rolshausen stütze die These „Nur wenn Frauen ihre Rechte kennen, können sie sich für ihre Rechte stark machen.“ Doch auch die Rolle der Regierung trägt maßgeblich zur Entwicklung einer gleichberechtigten Gesellschaft bei. Die EU-Abgeordnete ergänzte, dass es mehr Regierungen braucht, die Gesetze zum Schutz vor Ausbeutung, Missbrauch und weiteren Menschenrechtsverletzungen erlassen. Und erst wenn diese Gesetze auch umgesetzt werden, wird eine positive Entwicklung möglich werden, betonte der Psychologe. Durch den bilingualen Abend führte Dr. Anke Butscher. Die Gäste hatten im Anschluss die Möglichkeit bei einem Glas Wein die Gespräche zu vertiefen.

Weltklasse! Bildung macht Zukunft

(v.li.na.re.) Roland Lindenthal (BMZ), Ilka Groenewold, Vernor Muñoz (Plan) und Marlis Tepe(GEW).

'Weltklasse! Bildung macht Zukunft' war der Titel der Kooperationsveranstaltung von Plan und der Globalen Bildungskampagne am 6. Mai  im Haus der Philanthropie in Hamburg. Die Veranstaltung thematisierte die Rolle der Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie war Teil einer Veranstaltungsreihe zu den UN-Nachhaltigkeitszielen, die Plan International Deutschland in diesem Jahr durchführt.

Zu Gast auf dem Podium waren der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung Vernor Muñoz (jetzt bei Plan International), Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie der Leiter des Referats Bildung Roland Lindenthal vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass inklusive, partizipative und hochwertige Bildung für Alle der Schlüssel für andere Türen ist, der Schlüssel für eine Zukunft. Denn: bessere Bildung bedeutet mehr Nachhaltigkeit, weniger Kindersterblichkeit, bessere Gesundheit, höhere Einkommen, weniger Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, besserer Schutz der Menschenrechte und eine Stärkung der Demokratie.

Obwohl hierüber Einigkeit besteht, besuchen heute etwa 58 Mio. Kinder im Primarschulalter keine Schule. Dasselbe gilt für 69 Millionen Jugendliche. Wie es zu dieser Diskrepanz kommt, wurde in der Diskussion erörtert. Klar war aber, dass dieser Zustand nicht haltbar ist. Denn wenn auch weiterhin ganze Generationen verloren gehen, dann hat das dramatische Auswirkungen auf die einzelnen Menschen, auf die Familien, die Gemeinschaften, die Länder und auf die ganze Weltgemeinschaft.

Richtungsweisend? Die UN-Klimakonferenz in Paris

Referenten, Vorstandsmitglied, Moderation
(v.l.n.r.) Martin Kaiser (Greenpeace), Anke Oxenfarth (oekom verlag), Dr. Werner Bauch (Plan International Deutschland e.V.), Michael Sahm (Forest Carbon Group), Dr. Hermann E. Ott (Wuppertal Institut)
Jugendbeiratsmitglied Carolin Kern
Jugendbeiratsmitglied Carolin Kern bei ihrem Impulsvortrag zum Thema Generationengerechtigkeit

12. Februar 2014, 18:30 Uhr im Haus der Philanthropie

Was passiert, wenn sich die Staatengemeinschaft nicht auf ein globales Klimaschutzabkommen einigen kann dieses Jahr? Wie sieht es hinter den Kulissen der internationalen Klimagipfel aus? Und was sagt eigentlich die junge Generation zum Geschacher um ihre Zukunft? Diese Fragen wurden am 12. Februar lebhaft auf Einladung der Kinderhilfsorganisation im Haus der Philanthropie in Hamburg diskutiert.

Das hochkarätig besetzte Podium begeisterte rund 40 Gäste mit seinen Einschätzungen zur internationalen Klimapolitik und besonders zum anstehenden Klimagipfel in Paris. Carolin Kern, Jugendbeiratsmitglied beim Kinderhilfswerk, eröffnete den Abend mit ihrem starken Beitrag zur Generationengerechtigkeit: „Wir brauchen mehr Jugendbeteiligung in der Klimadebatte, denn wir müssen mit den Folgen des Klimawandels leben!“.

Martin Kaiser von Greenpeace eröffnete die Gesprächsrunde kritisch: „Paris wird nicht der große Durchbruch sein.“. Dennoch setzt er auf das Prinzip der UN-Klimakonferenz und stützte die Ansichten von Hermann E. Ott vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der für eine Art alternatives Gremium, einen ambitionierten „Klima-Club“, warb. Dieser längst überfällige Klima-Club könnte abseits der schwerfälligen Konsensentscheidungen der UN-Klimakonferenzen, Vertragswerke mit bindenden Klimazielen erarbeiten. Weitere Staaten könnten sukzessive die Verträge annehmen und in nationales Recht übertragen. Michael Sahm von der Forest Carbon Group stützte die Kritik zur Verhandlungslogik der Konferenzen. Er verdeutlichte, wie es dem Künstler-Kollektiv Rimini Protokoll vergangenen Jahres gelang bei der Inszenierung „Welt-Klimakonferenz“ zu zeigen, „was im Kleinen nicht klappt, kann auch im Großen nicht klappen.“. In der dreistündigen Simulation einer UN-Konferenz im SchauSpielHaus Hamburg erlebten die Zuschauer, was es bedeutet, wenn Vertreter aus über 190 Nationen um einen Vertragstext ringen. Trotzdem müssen alle Akteure - auch und gerade bei der Umsetzung nachhaltigen Wirtschaftens eingebunden werden, betonte Sahm. Durch den Abend führte Anke Oxenfarth, Chefredakteurin der Fachzeitschrift politische ökologie aus dem oekom verlag.

Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Die Hürden auf dem Weg nach Paris wurden an diesem Abend deutlich, aber auch, welch vielversprechende Lösungsansätze bereits vorhanden sind, die es weiter zu etablieren gilt.

Medienpartner der Veranstaltung: oekom verlag, www.oekom.de

Vorstandsmitglied, Referentinnen und Referenten sowie Moderation
(v.li.): Dr. med. Maximilian Gertler (Ärtze ohne Grenzen), Prof. Dr. med. Stephan Günther (BNIT), Dr. Inge Baumgarten MScPH (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ), Maike Röttger (Vorsitzende der Geschäftsführung Plan International Deutschland), Prof. Dr. med. habil. Jürgen Strehlau (Vorstandsmitglied Plan International Deutschland) und Martina Keller.

27. November 2014, 18:30 Uhr im Haus der Philanthropie

Wie wird es für die Menschen in den betroffenen Ländern weitergehen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich am Donnerstagabend eine von Plan initiierte Podiumsrunde im Haus der Philanthropie in Hamburg.

Der Veranstaltungssaal des Haus der Philanthropie war bis auf den letzten Platz besetzt. Rund 80 Gäste waren der Einladung des Kinderhilfswerk zu der Veranstaltung mit dem Thema „Ebola – Eine globale Herausforderung“ gefolgt. Den ersten Teil des Abends setzten sich vier Referenten mit der aktuellen Situation in Guinea, Sierra Leone und Liberia auseinander.

Den Auftakt machte Virologe Prof. Dr. Stephan Günther vom Bernhard-Nocht-Institut mit einem kurzen Vortrag, der den Gästen den Umgang der Mediziner mit der Epidemie veranschaulichte. Er hatte dieses Jahr mit fünf weiteren Wissenschaftlern den neuen Ebola-Stamm in Guinea identifiziert. Und konnte daher viel über die Entwicklung der Epidemie berichten. Dr. Maximilian Gertler von Ärzte ohne Grenzen berichtete von den extremen Herausforderungen vor Ort, er war in seiner Funktion als Epidemiologe ebenfalls in die Ebola-Gebiete in Westafrika gereist. Dr. Inge Baumgarten von der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) schilderte als Expertin für öffentliche Gesundheit den Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in den betroffenen Ländern. Plan-Geschäftsführerin Maike Röttger, Mitglied der internationalen Ebola-Steuerungsgruppe von Plan, wies auf die langfristigen Folgen der Epidemie für die Menschen in Guinea, Sierra Leone und Liberia hin und hob die Bedeutung der Aufklärung im Umgang mit Ebola hervor. Durch den Abend führte die Medizinjournalistin Martina Keller.

Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen. Hier wurden medizinische Entwicklung im Kampf gegen Ebola, Freiwilligen Arbeit vor Ort und die langfristigen Herausforderungen für die internationale Gemeinschaft ausführlich besprochen. Ein gelungener Abend mit starkem Netzwerkcharakter, der verdeutlichte, dass eine humanitäre Katastrophe wie Ebola in Westafrika eine globale Herausforderung ist, die nur mit gemeinsamen Kräften bewältigt werden kann.

Entstanden ist außerdem ein kurzer Film, für alle, die an dem Abend nicht dabei sein konnten.

 

 

Freiwillig aktiv für die EINE Welt

Podiumsdiskussion mit: Kira Peña Cortez (Ko-Moderation), Stella Schröder, Lennard Nickel, Markus Hübner, Sabrina Veser, Tanja Samrotzki (Moderation), Foto: Plan

28. Oktober 2014, 18 Uhr im Haus der Philanthropie

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Engagement Global gGmbH fand am 28.10.2014 die Veranstaltung „Freiwillig aktiv für die EINE Welt“ hier im Haus der Philanthropie statt. Circa 50 Gäste verfolgten aufmerksam die Vorträge und Diskussion zum entwicklungspolitischen Engagement von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die Podiumsgäste Markus Hübner vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Stella Schröder, die als ASA-Stipendiatin in Nicaragua war und Lennard Nickel, Aktiver bei der Deutsch-Tansanischen Partnerschaft e.V. diskutierten mit dem Publikum z.B. welche Möglichkeiten es gibt hier und anderswo unsere Welt ein Stück besser zu hinterlassen. Der Bevollmächtigte für die Beziehung der Freien und Hansestadt Hamburg zum Bund, Staatsrat Wolfgang Schmidt begeisterte mit seinen persönlichen Ausführungen zum Jugendaustausch in Nicaragua und betonte, wie wichtig es sei „mit offenen Augen durchs Land zu gehen“. Sabrina Veser von der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. aus Berlin sprach das Thema Finanzierung von Projekten an und warf Fragen auf, wie beispielsweise Förderantrage für Initiativen von Jugendlichen einfacher zu gestalten sind. Die Gespräche wurden bei einem kleinen Imbiss fortgeführt. Insgesamt war der Abend mit jungen Engagierten, aber auch mit Gästen aus dem Bereich der Engagementförderung und Entwicklungszusammenarbeit ein bereichernder Austausch.

… die Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen. (Foto: Plan / Dirk Eisermann)
(Foto: Plan / Dirk Eisermann)

Zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober wird Plan International Deutschland bundesweit Zeichen setzen und bekannte Gebäude und Wahrzeichen in kräftigem Pink erstrahlen lassen. Mit seiner einzigartigen Beleuchtungsaktion macht Plan auf die Belange von Mädchen weltweit aufmerksam.

Starke Unterstützung bekommt Plan International Deutschland bei der Beleuchtungsaktion von den ehrenamtlichen Aktionsgruppen. Der Funkturm in Berlin, das Segelschiff Rickmer Rickmers in Hamburg, die Kathedrale St. Pantaleon in Köln oder das Karlstor in München sowie viele weitere exponierte Stätten werden pink leuchtende Zeichen für die Rechte von Mädchen.
Sehen Sie mehr Fotos hier.

Ein Apfelbaum als Friedenssymbol

„Friedensbildung und Konfliktprävention“ war das Leitthema der Mitgliederversammlung von Plan International Deutschland e.V., die am 27.06.14 im Haus der Philanthropie stattfand.

Zum Dank für das jahrelange Engagement von Dr. Uwe Thomas im Kuratorium des Kinderhilfswerkes pflanzte er gemeinsam mit Länderdirektor Manoj Kumar von Plan Sudan einen Apfelbaum vor dem Haus der Philanthropie.

Der Malus „Evereste“, so der botanische Name des Friedenssymbols, soll schon bald Früchte tragen.

Mehr über die Arbeit und die weiteren Mitglieder des Kuratoriums von Plan Deutschland erfahren Sie hier.

Das Magazin DIE STIFTUNG zu Gast im Haus der Philanthropie

Veranstaltung im Haus der Philanthropie mit DIE STIFTUNG
(Foto:DIE STIFTUNG)

DIE STIFTUNG veranstaltete am 15.05.2014 in den Räumlichkeiten des Hauses der Philanthropie das sogenannte Stiftungsfrühstück – ein etabliertes Format in der Stiftungsbranche. Mit den Partnern Dolphin Capital GmbH und der Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH konnten sich so rund 30 Stiftungen zum Thema Immobilieninvestment informieren und austauschen. Bei Interesse an den Möglichkeiten zur Anmietung der Veranstaltungsräume wenden Sie sich gerne an uns - Kontakt.

Die ausführliche Nachberichterstattung können Sie hier lesen.

Haus der Philanthropie (Foto:Friedrun Reinhold)

Seit ein paar Monaten steht das am 29. August 2013 eingeweihte Haus der Philanthropie neuen Ideen, Initiativen und Projekten nun bereits offen. Mit dem Haus möchten das Kinderhilfswerk Plan und die Stiftung Hilfe mit Plan bürgerschaftliches Engagement in der Gesellschaft und für die Gesellschaft weiter stärken.
An der Einweihungsfeier nahmen neben Olaf Scholz, dem Ersten Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, auch zahlreiche Spender, Stifter und Unterstützer von Plan teil. Entstanden ist ein Film, für alle, die an diesem besonderen Tag nicht dabei sein konnten. Erleben Sie die schönsten Momente der Einweihungsfeier, erfahren Sie mehr über die ersten Eindrücke der Gäste und lernen Sie die Möglichkeiten des Hauses kennen. Auf gemeinsame Veranstaltungen oder Projekte freuen wir uns - Treten Sie mit uns in Kontakt!     mehr>

Klimawandel – Jetzt handeln! war das Thema des Abends, zu dem Plan International Deutschland gemeinsam mit NATIONAL GEOGRAPHIC ins Haus der Philanthropie eingeladen hatte. Arved Fuchs, Autor und Polarforscher, berichtete fesselnd von seinen zahlreichen Expeditionen in die Artkis und Antarktis. Maike Röttger, Geschäftsführerin Plan International Deutschland, schilderte die Situation für Kinder und Familien in Extremwetterlagen. Sönke Kreft von German Watch erläuterte die vergeblichen Bemühungen von Umweltaktivisten, die Klimakonferenz in Warschau zum Erfolg zu führen. Dr. Erwin Brunner, Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC, moderierte den Abend.     mehr>

Plan feiert Welt-Mädchentag

(Foto:Plan / Tanja Hall)

Am 11. Oktober 2013, erstrahlten in ganz Deutschland bekannte Gebäude und Wahrzeichen in einem kräftigen Pink. So setzten auf Initiative von Plan und seiner Aktionsgruppen beispielsweise der Berliner Funkturm, der Hamburger Michel, der Düsseldorfer Rheinturm, der Bonner Post Tower, das Ozeaneum in Stralsund und die längste Burg der Welt im bayerischen Burghausen sowie viele weitere exponierte Stätten pink leuchtende Zeichen für die Rechte von Mädchen.
Auch das Haus der Philanthropie wurde "pinkifiziert" und setzte so ein klares Zeichen für mehr Chancengleichheit.
Mehr zum Welt-Mädchentag und zu der Kampagne Because I am a Girl erfahren Sie hier.


Im Beisein engagierter Patinnen und Paten sowie prominenter Förderer von Plan wurde heute in Berlin zum zweiten Mal der Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte verliehen. Zum Welt-Mädchentag wurden damit auch Kinder-Medienprojekte ausgezeichnet.
Auf der feierlichen Veranstaltung zum UN-Mädchentag wurde Andreas Boueke im "Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart" für seinen Radiobeitrag "Patti und ihre 13 Geschwister" mit dem Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte ausgezeichnet.
Der Journalistenpreis in der Sparte International ging in diesem Jahr an die Reporterinnen Gloriose Isugi und Noella Nyirabihogo aus Ruanda. Ein Sonderpreis ehrt das Kinder-Medienprojekt "Bal Sansar" von Plan in Nepal. Den zweiten Platz in dieser Kategorie sicherten sich die Macherinnen von "Radio Komunitas Karang Sambung" von Plan in Indonesien.     mehr>

Plan International Deutschland und der oekom Verlag luden unterstützt von EL PUENTE gemeinsam zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem provokanten Titel: Jeder hat ein Recht auf Nahrung?! Wie schafft es die Weltgemeinschaft, auf allen Tellern genügend und ausreichend Essen zu bekommen. Die fünf geladenen Experten gaben am 25. September anschauliche Einblicke im Haus der Philanthropie. Und eins wurde klar: Einzelne gesellschaftliche Gruppen müssen gestärkt werden. Nur so entsteht mehr Gerechtigkeit im Nahrungsbereich. Besonders betroffen sind hierbei Frauen und Kinder. „Dabei ist das Recht auf Nahrung Voraussetzung und Grundlage für alle weiteren Menschenrechte“, betonte Samia Kassid, Referentin Plan International Deutschland, in ihrem Impulsvortrag.     mehr>

Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes übergaben sie das Gebäude seiner Bestimmung. Mit seinen modernen Räumlichkeiten ist das Haus Sitz des Vereins und des Plan Stiftungszentrums – und steht in Zukunft auch anderen Organisationen und Stiftungen für Veranstaltungen offen.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, sagt: "Plan International Deutschland e. V., seit 1989 in Hamburg ansässig, gehört zu den größten und erfolgreichsten Nichtregierungsorganisationen in Deutschland. Unserer Stadt bleibt das Kinderhilfswerk weiter verbunden und ist nun in das neue 'Haus der Philanthropie' eingezogen. Ich wünsche dem Verein sowie seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viele weitere erfolgreiche Jahre hier in Hamburg. Danke für Ihre Arbeit."     mehr>

Haus der Philanthropie wird eröffnet

Am 29.08. wird das Haus der Philanthropie offiziell in Hamburg-Barmbek eröffnet. Nach einer langen Umbauphase ist es endlich soweit. Mit viel Raum für Kreativität und neue Ideen steht das Haus jedem Verein und jeder Institution offen, die mehr bewegen, Ideen anstoßen und bürgerschaftliches Engagement ausbauen möchten. Dialog, Austausch und Netzwerk stehen im Fokus.
Zu der Eröffnungsveranstaltung des Hauses kommen neben rund 200 geladenen Gästen ebenfalls Olaf Scholz, der erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, und Dirk Niebel MdB, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
"Das Haus wird Identität stiften und neue Motivation schaffen," sagt Dr. Werner Bauch, Vorstandsvorsitzender von Plan International Deutschland e.V.